Medien-WS1-JEF 1Tag

01.11.2017

Die Teilnehmer erarbeiten sich entsprechend ihrer Sprachkenntnisse in Sprechrollen und weitere Produktionsvorbereitungen für ein Hörspiel ein. Hierbei schlüpfen sie auch in die Rolle von Sprechern.

Anschlussworkshop an die Schreibwerkstatt aus Oktober.

Die Veranstaltungen fanden in den Räumen der BNVHS statt.
Der Bündnispartner Kompass hat heute kurzfristig den transport der Teilnehemr übernommen. Danke dafür.

Die Begrüßungen und Übungen an den einzelnen Workshoptagen übernahmen ab dem 2. Tag dann die ehrenamtlichen Betreuer nach einem festen Ritual. Dies hilft den jungen Erwachsenen in ihrer Tagesstruktur und der sich daran anschließenden Gruppenarbeit.

 

Der erste Tag.

Die meist aus Afghanistan stammenden jungen Erwachsenen kannten sich bereits durch die Betreuung durch den Bündnispartner Kompass untereinander. Der heutige Tag begann in den Räumen unseres Bündnispartners BNVHS und stand unter dem Motto Kennenlernen und Hemmschwellen abbauen. Das klingt einfacher als es ist. Die jungen Erwachsenen haben teilweise Schwierigkeiten sich auszudrücken und so hilft es, wenn zu Beginn des Workshops klare Kommunikationsregeln aufgestellt werden. Dieses erfolgte durch die Coaches, die dann auch auf die Einhaltung achteten. In diesem Zusammenhang wurde auch besprochen, dass einige Fotos durch Dokumentation angefertigt werden müssen. Die Reaktion der Teilnehmer darauf war sehr verhalten.

Anschließend wurden 4 kleinere Arbeitsgruppen gebildet, wobei die eigenen Sympathien der Mitmacher berücksichtigt wurden. Jeweils zwei Gruppen arbeiteten in einem Raum mit einem Dozenten und einem Ehrenamtlichen als Coaches. Wobei die Ehrenamtlichen die Basiserklärungen übernommen haben, damit die Dozenten Zeit und Raum für die inhaltliche Arbeit haben.

Die Coaches haben einige Skriptbeispiele und Sprechübungen aus dem vorhergehenden Workshop vorgestellt und mit den Teilnehmern Erfahrungen aus den vergangenen Workshops und Zielsetzungen besprochen. Wegen der unterschiedlichen Sprachentwicklung dauerte dies länger als ursprünglich geplant.

Anschließend haben die Dozenten Herr Bolik  und Herr Blum unterstützt durch die Ehrenamtlichen den in den Arbeitsgruppen von der Situation in Deutschland um 1945 berichtet. Dies hat den Teilnehmern den Zugang zu den handelnden Personen erleichtert und die Geschichte auf eine gemeinsame Basis gehoben.

Anschließend wurde die Storyline und die einzelnen Charaktere der Geschichte vorgestellt